ZenNews24› Digital› Google reduziert Preis für AI-Plus-Abo und verdop… Digital Google reduziert Preis für AI-Plus-Abo und verdoppelt Speicher Google senkt den Preis für sein KI-Abo und verdoppelt den Speicher – ein klares Signal im Wettbewerb mit OpenAI und Microsoft. Von ZenNews24 Redaktion 09.06.2026, 14:14 Uhr 4 Min. Lesezeit Aktualisiert: 24.06.2026 Das Wichtigste in Kürze Google baut sein Angebot im Bereich künstliche Intelligenz deutlich aus und macht es gleichzeitig günstigerDer Suchmaschinen-Konzern hat angekündigt, die Preise für sein KI-Plus-Abonnement zu senken und das verfügbare Speichervolumen erheblich zu erhöhenDamit reagiert das Unternehmen auf den wachsenden… Google baut sein Angebot im Bereich künstliche Intelligenz deutlich aus und macht es gleichzeitig günstiger. Der Suchmaschinen-Konzern hat angekündigt, die Preise für sein KI-Plus-Abonnement zu senken und das verfügbare Speichervolumen erheblich zu erhöhen. Damit reagiert das Unternehmen auf den wachsenden Wettbewerb im Markt für generative KI und möchte seinen Dienst für ein breiteres Publikum attraktiver gestalten.InhaltsverzeichnisMehr Leistung für weniger GeldVergleich der verfügbaren TarifeWarum die Preisreduktion jetzt erfolgtTechnologische Hintergründe verständlich erklärt Wichtigste Fakten zu Googles neuer KI-Strategie Preisreduktion für das KI-Plus-Abo um rund 20 Prozent Speichervolumen verdoppelt: von 100 GByte auf 200 GByte im Basispaket Neue Premium-Stufe mit 2 TByte (2.000 GByte) Cloudspeicher Erweiterter Zugang zu Googles Sprachmodell Gemini Advanced Verbesserte Bearbeitungsfunktionen für Fotos und Videos Gilt für neue und bestehende Abonnenten Mehr Leistung für weniger Geld Die Senkung der Abonnementkosten ist ein klarer strategischer Schachzug, um im Wettbewerb mit OpenAI und Microsoft zu bestehen. Während OpenAI mit ChatGPT Plus einen starken Marktanteil hält und Microsoft seine KI-Integration über Copilot kontinuierlich ausbaut, setzt Google auf eine Kombination aus günstigerer Preisgestaltung und erweitertem Funktionsumfang. ▶ Auf einen BlickGoogle senkt den Preis für sein KI-Abonnement und erhöht den Speicherplatz.Das KI-Plus-Abonnement bietet jetzt Zugang zu Gemini Advanced.Die Strategie zielt auf Wettbewerb mit OpenAI und Microsoft ab. Das überarbeitete KI-Plus-Abonnement bietet Zugang zu Googles fortschrittlichstem verfügbaren Sprachmodell Gemini Advanced. Damit lassen sich anspruchsvolle Aufgaben erledigen: Textanalyse, kreatives Schreiben, Programmierunterstützung und Dateninterpretation. Die Verdopplung des Speicherplatzes von 100 auf 200 Gigabyte im Basispaket kommt Nutzern zugute, die zunehmend digitale Inhalte in der Cloud ablegen – von Fotos über Dokumente bis hin zu Videodateien. Besonders bemerkenswert ist die neue Premium-Stufe mit 2 Terabyte Cloudspeicher zum Preis von 19,99 Euro monatlich. Professionelle Nutzer, Fotografen und Videografen, die regelmäßig mit großen Dateien arbeiten, dürften von dieser Option am stärksten profitieren. Die Stufe positioniert sich bewusst zwischen dem Standardangebot für Privatnutzer und kostspieligen Unternehmenslösungen. Vergleich der verfügbaren Tarife Tarifvariante Monatliche Kosten (EUR) Speicherplatz KI-Zugang Zielgruppe Google One Basic Kostenlos 15 GByte Eingeschränkt Gelegenheitsnutzer Google One Standard 1,99 EUR 100 GByte Grundlegend Privatnutzer KI-Plus Basis (neu) 9,99 EUR 200 GByte Gemini Advanced KI-affine Nutzer KI-Plus Premium (neu) 19,99 EUR 2.000 GByte Gemini Advanced + Zusatzfunktionen Profis, Creator Google One Premium (alt) 9,99 EUR 2.000 GByte Standard Speicher-fokussierte Nutzer Die Übersicht verdeutlicht Googles Staffelstrategie: Der Einstiegspreis für KI-Plus-Funktionen liegt bewusst niedrig, um eine möglichst breite Nutzerbasis anzusprechen. Auffällig ist, dass das neue KI-Plus-Basis-Paket für 9,99 Euro nun denselben Preis hat wie das bisherige Google One Premium – jedoch mit halbiertem Speicher, dafür aber mit Gemini-Advanced-Zugang. Wer primär Speicherplatz benötigt, sollte die Tarife daher sorgfältig vergleichen, bevor er wechselt.📩Immer informiert bleibenDie wichtigsten Nachrichten, wenn sie erscheinen.Newsletter holen Warum die Preisreduktion jetzt erfolgt Der Markt für generative KI befindet sich in einer Phase des intensiven Verdrängungswettbewerbs. OpenAI, Anthropic, Meta und Google konkurrieren um dieselbe zahlungsbereite Nutzerschaft. Wer zu teuer ist oder zu wenig bietet, verliert Marktanteile – und die sind in einem Wachstumsmarkt schwer zurückzugewinnen. Google hat in den vergangenen Monaten mit dem Gemini-Sprachmodell erheblich in die Weiterentwicklung seiner KI-Infrastruktur investiert und versucht nun, diese Investitionen durch eine breitere Abonnentenbasis zu refinanzieren. Hinzu kommt der Druck von Apples KI-Funktionen, die mit iOS 18 und Apple Intelligence direkt in das Betriebssystem integriert wurden – ohne Zusatzkosten für Nutzer mit neueren Geräten. Google muss damit gegen ein Angebot antreten, das für viele Smartphone-Nutzer bereits im Gerät enthalten ist. Die Preissenkung ist insofern auch eine Antwort auf diese veränderten Marktbedingungen. Technologische Hintergründe verständlich erklärt Die KI hinter Googles Abonnement basiert auf sogenannten großen Sprachmodellen, im Englischen Large Language Models oder kurz LLMs. Diese Systeme wurden auf enormen Mengen an Textdaten trainiert und können Anfragen verstehen sowie kontextgerechte Antworten erzeugen. Gemini Advanced nutzt eine Architektur mit mehreren Milliarden Parametern – vereinfacht ausgedrückt: Je mehr Parameter ein Modell hat, desto differenzierter kann es auf komplexe Fragen reagieren. Das macht sich vor allem bei mehrstufigen Aufgaben bemerkbar, etwa wenn ein Nutzer einen langen Text zusammenfassen, anschließend kommentieren und dann in eine andere Sprache übersetzen lassen möchte. Der Cloudspeicher funktioniert nach dem Prinzip der verteilten Datenspeicherung: Dateien werden auf mehrere Server in verschiedenen Rechenzentren aufgeteilt und redundant gesichert, sodass sie jederzeit und von jedem Gerät aus abrufbar bleiben. Die Kombination aus erweitertem Speicher und leistungsstarker KI unter einem Abonnement ist Googles klares Signal, dass es den Dienst als zentrale digitale Schaltstelle für den Alltag seiner Nutzer positionieren will. Ob Googles Strategie aufgeht, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen. Der Preisdruck im KI-Markt dürfte weiter steigen – und mit ihm der Zwang für alle Anbieter, Leistung und Kosten noch enger aufeinander abzustimmen. Für Verbraucher bedeutet das vorerst vor allem eines: mehr Auswahl zu besseren Konditionen. Mehr zum ThemaGoogle Gemini Omni: KI-Videogenerierung vor offizieller VorstellungGoogle erschwert Nutzung von Android ohne Play-DiensteBio-Preise sinken: Discounter verschärfen Wettbewerb im Öko-Regal EinordnungDie Ankündigung von Google stärkt den Wettbewerb im Bereich der generativen KI. Leser in Deutschland können von günstigerem Zugang zu fortschrittlichen KI-Tools und mehr Speicherplatz profitieren. ZZenNews24 RedaktionUnabhängige Nachrichtenredaktion · Schwerpunkt: Technologie Teilen Teilen X Facebook WhatsApp Link kopieren Wie findest du das? 🔥 0 😲 0 🤔 0 👍 0 😢 0 technologie Z ZenNews24 Redaktion Redaktion Die ZenNews24-Redaktion berichtet rund um die Uhr über die wichtigsten Ereignisse aus Deutschland und der Welt. Unsere Journalistinnen und Journalisten recherchieren, analysieren und ordnen ein — unabhängig und verlässlich. Das könnte dich interessieren › Digital Anthropic: US-Regierung hebt Exportbeschränkungen für KI-Modelle auf 10.07.2026 Digital Xbox-Chefin verkündet massiven Stellenabbau – und beschwört glorreiche Zukunft 11.07.2026 Digital "LLMs sind keine Gehirne": KI-Experte ordnet Anthropics Blick ins Innere von Claude ein 16.07.2026 Digital Präsentation in Minuten, Recherche ohne Umwege: Die 6 besten KI-Tools für die Arbeit 19.07.2026 Digital Wischsauger Jonr H2 Pro im Test: Viel Leistung für wenig Geld 20.07.2026 Digital Offene Modelle als Agenten: LM Studio bringt Bionic 13 Std. her Digital Balkonkraftwerke: Viele Anlagen lassen sich zu leicht hacken 08.07.2026 Digital Akku-Rasenmäher Stihl RMA 235.1 im Test: kompakt, wendig und gut 07.07.2026 Auch interessant › Politik Ermittlungen gegen »Königreich Deutschland«: Generalbundesanwalt klagt Fantasiekönig Fitzek an 11 Std. her Wirtschaft Vattenfall-Chef Robert Zurawski: »Wir müssen raus aus den Fossilen« 14 Std. her Politik Hunter Biden tritt auf: Nicht jede seiner Botschaften dürfte Joe gefallen 16 Std. her Unterhaltung Doppel-LP? Lana Del Rey kündigt Begleitalbum zu „Stove“ an 18 Std. her Wirtschaft Nukleare Zusammenarbeit: USA und Saudi-Arabien offenbar vor Atom-Pakt ohne wichtige Schutzklauseln 19 Std. her Gesundheit Fasten: Welche Methode passt zu mir? - Intervallfasten, Heilfasten, Scheinfasten Gestern Politik Wahlen in Russland: Ein Ende von Putins Regime ist nicht absehbar Gestern Wirtschaft AliExpress: EU verhängt Rekordstrafe gegen Onlinehändler Gestern Quelle: AutoEditor/technologie Mehr aus Digital › Digital Offene Modelle als Agenten: LM Studio bringt Bionic 13 Std. her Digital Wischsauger Jonr H2 Pro im Test: Viel Leistung für wenig Geld 20.07.2026 Digital Präsentation in Minuten, Recherche ohne Umwege: Die 6 besten KI-Tools für die Arbeit 19.07.2026 Digital "LLMs sind keine Gehirne": KI-Experte ordnet Anthropics Blick ins Innere von Claude ein 16.07.2026 Digital Xbox-Chefin verkündet massiven Stellenabbau – und beschwört glorreiche Zukunft 11.07.2026 Digital Anthropic: US-Regierung hebt Exportbeschränkungen für KI-Modelle auf 10.07.2026 Digital Balkonkraftwerke: Viele Anlagen lassen sich zu leicht hacken 08.07.2026 Digital Akku-Rasenmäher Stihl RMA 235.1 im Test: kompakt, wendig und gut 07.07.2026 ← Digital Prämie für Haushalte, Strom fürs Rechenzentrum: Ob Googles Plan mit dem virtuellen Kraftwerk aufgeht? Digital → WhatsApp muss andere KI-Anbieter zulassen